Krankenkassenwechsel – nur zu gerne! Bloß zu welcher?

Jedes Jahr suchen ca. 7 Millionen gesetzlich Krankenversicherte eine neue Krankenkasse, und das nicht ohne Grund. Denn was gestern noch gut und günstig war, kann heute schon wieder ganz anders sein. Aus diesem Grund schadet es nicht die eigene gesetzliche Krankenversicherung, wie jede andere Versicherung auch, regelmäßig auf (Zusatz)Beitrag und Leistung zu überprüfen.

Denn wer bereit ist, für einen finanziellen Vorteil seine Krankenkasse zu wechseln, sichert sich häufig durch Beitragsrückerstattungen und attraktive Bonusprogramme hohe Prämien.

Und auch für Leistungsorientierte lohnt sich der regelmäßige Krankenkassenvergleich. Denn auch die gesetzlichen Krankenkassen stehen untereinander im Wettbewerb, so dass Leistungen, die über die gesetzlichen Mindestleistungen hinaus erbracht werden, ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl der passenden Krankenkasse sind.

Aber wohin soll die Reise nun gehen, und welche Krankenkasse passt nun am besten zu mir?

Alle Krankenkassen selbst zu vergleichen ist mühsam. Aus diesem Grund stellt FOCUS MONEY jedes Jahr ein Sonderdruck mit den „Top-Krankenkassen im Test“ zusammen.

Zwei Krankenkassen stechen dieses Jahr besonders hervor:

Die Techniker Krankenkasse – Die Top-Krankenkasse für Leistungsorientierte

Für wen zu empfehlen? – Alle die zum Leistungssieger wollen.

Hier gibt’s wenig zu rütteln. Zum 8. Mal in Folge holt sich die Techniker Krankenkasse die FOCUS MONEY Trophäe „Deutschlands beste Krankenkasse“. Wer also ein Maximum an Leistung möchte, ist hier genau richtig. Zusätzlich gibt´s für Mitglieder die am 01.12.2014 bei der TK versichert sind auch noch 80€ TK-Dividende. Nice!

Die ganz pfiffigen wechseln dabei über aurea Capital, denn da gibt’s für den Wechsel noch einen 30€ Amazon-Gutschein als schicke aurea Extraprämie. Extraprämie hört sich gut an? Hier entlang!

Die BKK Mobil Oil – Die Krankenkasse für „Mit wenig Aufwand viel Prämien-Abgreifer“

Für wen zu empfehlen? – Alle die mit wenig Aufwand ein Maximum an Bonus, Prämien und Beitragsrückerstattung wollen.

Mühelos lassen sich mit ganz kleinem Aufwand so mehrere Hundert Euro abstauben.

  1. Für Mitglieder die am 30.09.2014 bei der BKK Mobil Oil versichert sind gibt’s mit der Mobil-Prämie fette 120€ Prämienrückerstattung.
  2. 200€ Aktiv-Prämie für Erwachsene und 100€ für Kinder lassen sich mit einem super leicht zu erfüllenden Bonusprogramm abgreifen.
  3. Und bis zu 500€ Prämienrückzahlung gibt’s im Tarif Cashback, wenn nur festgelegte Leistungen in Anspruch genommen werden.

Wer clever ist, wechselt dabei über aurea Capital, denn da gibt’s für den Wechsel noch einen 30€ Amazon-Gutschein als schicke aurea Extraprämie on top. Extraprämie hört sich gut an? Hier entlang!

Die Einstellung „Einmal bei einer Krankenkasse, immer bei einer Krankenkasse“ hat endgültig ausgedient. Wer die Augen offen hält und clever wechselt, holt so das Maximum für sich heraus, egal ob man nach einer Krankenkasse mit einem breiten Leistungsspektrum und attraktiven Zusatzleistungen oder nach einer Kasse mit attraktivem Bonusprogramm und Prämienrückzahlungen sucht.

Sind eigentlich alle gesetzlichen Krankenkassen gleich, oder gibt es doch Unterschiede?

Im Januar 2014 waren fast 70 Mio. Bundesbürger in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Da stellt sich doch die Frage, warum beklagen sich immer einige über ihre Kasse, während andere vollkommen zufrieden mit der Leistung ihrer GKV sind? Gibt es nun gravierende Unterschiede zwischen AOK, DAK, Barmer, TK und Co., wo doch alle per Gesetz die gleiche Leistung erbringen müssen, oder nicht?

Festhalten läßt sich zunächst, dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland im Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) fixiert sind. Der Umfang der Leistungen bestimmt sich dabei einerseits nach den Prinzipien, die in der gesetzlichen Krankenversicherung für die Leistungserbringung gelten (§§ 2, 12 SGB V), andererseits nach Maßgabe der Richtlinien, die der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 92 SGB V beschließt.

Das bedeutet grundsätzlich erst einmal, dass die zu erbringenden Mindestleistungen für alle gesetzlichen Krankenkassen fest definiert sind. Soweit so gut.

Wenn es aber um zusätzliche Leitungen geht, trennt sich wie immer die Spreu vom Weizen. Während einige Kassen Zusatzbeiträge erheben, zahlen andere Dividenden, Bonusleistungen und Rückvergütungen an ihre Versicherten, oder bieten ihnen spezielle Behandlungsprogramme und Leistungen an.

Da stellt sich doch nun die Frage, wo bin ich letzten Endes am besten aufgehoben? Damit Sie nicht alle Kassen selbst vergleichen müssen, finden Sie hier den großen Sonderdruck der besten Krankenkassen.

Wie schon in den letzten Jahren besticht die Techniker Krankenkasse wieder einmal mit einer Top-Leistung. Zusätzlich versüßt die Techniker Krankenkasse Ihren Mitgliedern und Neumitgliedern zudem auch noch die Mitgliedschaft.

Wer bis zum 01.12.2014 Mitglied bei der TK ist, und dabei einen eigenen Beitrag entrichtet, erhält 80€ TK-Dividende. Das bedeutet also am Ende des Jahres also einen netten 80€ Extra-Cash. Zusätzlich gibt es auch noch bis zu 200€ für Gesundheitsbewußte im TK-Bonusprogramm. Hier finden Sie alle Highlights der Techniker Krankenkasse. Da wird einem das Wechseln echt einfach gemacht.

Die ganz Cleveren unter den Wechslern wechseln dabei über die aurea Capital. Hier bekommen Sie nämlich für den Wechsel noch einen 30€ Amazon-Gutschein als aurea Extraprämie. So einfach war wechseln noch nie!

Hier geht´s zum Krankenkassenwechsel

Manchmal ist das Gras auf der gleichen Weide an einigen Stellen halt doch noch etwas grüner als anderswo.

An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich noch einmal für die tollen Leserfeedbacks und Anregungen für weitere Artikel bedanken.

Also dann folks, stay tuned.

Die Kündigungsfristen der einzelnen Versicherungssparten

Nachdem sich der erste Teil der Blogserie mit der ordentlichen und der außerordentlichen Kündigung, der zweite Teil mit der Kündigung nach Beitragsanpassung, und der dritte Teil mit Vertragskündigungen nach Veränderung der Lebenssituation befasst hat, geht es im letzten Teil der Serie um die unterschiedlichen ordentlichen Kündigungsfristen in den einzelnen Versicherungsparten.

Sachversicherungen

Die nachfolgende Regelung gilt für die private Haftpflichtversicherung, die Hundehalterhaftpflicht, die Pferdehalterhaftpflicht, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, die Jagdhaftpflicht, die Bootshaftpflicht, die Diensthaftpflicht, die Hausratversicherung, die Wohngebäudeversicherung, die Rechtsschutzversicherung und die Unfallversicherung.

Eine ordentliche Kündigung ist im Regelfall jährlich zum Ende des Versicherungsjahres möglich, welches unabhängig vom Kalenderjahr sein kann. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.

Es gibt mittlerweile aber auch Premiumanbieter, die ihren Kunden einseitig eine tägliche Kündigungsfrist bieten. Anteilig zu viel entrichtete Beiträge werden dabei zurückerstattet. Eine höhere Leistungsüberzeugung des Versicherers kann es nicht geben, da der Kunde jederzeit in der Lage ist, bei einem besseren Angebot den Versicherer zu wechseln.

Wenn Sie mehr zu dazu wissen möchten klicken Sie hier

Einen Spezialfall stellt die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr (UBR) oder mit Prämienrückgewähr (UPR) dar. Grundsätzlich gilt auch hier eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende des Versicherungsjahres, allerdings ist zusätzlich eine Beitragsfreistellung möglich, da die Versicherung nach Art der Lebensversicherung kalkuliert ist. Bei Kündigung wird zusätzlich ein Rückkaufswert fällig.

Kfz-Versicherung

Bei der Kfz-Versicherung gilt eine kürzere Kündigungsfrist. Eine ordentliche Kündigung muss spätestens einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres erfolgen, welches meistens mit dem Ende des Kalenderjahres zusammenfällt. Im Regelfall bedeutet dies, dass dem Versicherer am 30. November das Kündigungsschreiben vorliegen muss.

Aber auch hier gibt es mittlerweile Versicherer, die unterjährige Vertragsbeginne haben. Diese ungewöhnlichen Termine erschweren natürlich den Versicherungsnehmern einen fristgerechten Vertragswechsel, und sorgen nicht selten für Frust, wenn die Versicherung ungewollt fortgesetzt werden muss, obwohl ein Versicherungswechsel viel Geld sparen würde.

Damit Sie in solch einem Falle nicht die Möglichkeit einer rechtzeitigen Vertragsüberprüfung und fristgerechten Kündigung verpassen, empfiehlt sich das online Depot für Versicherung und Finanzen, welches eine intelligente Erinnerungsfunktion für Kündigungstermine und Versicherungsvergleiche bietet.

Lebens- und Rentenversicherungen

Bei Rentenversicherungen und Lebensversicherungen, darunter fallen z.B. auch die Risikolebensversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung, gelten andere Spielregeln. Eine ordentliche Kündigung des Vertrags ist jederzeit zum Ende einer  Versicherungsperiode möglich, frühestens jedoch zum Ende des ersten Versicherungsjahrs. Bei unterjähriger Zahlweise beträgt die Versicherungsperiode entweder einen Monat, ein Vierteljahr oder ein halbes Jahr. Bei jährlicher Zahlweise kann der Kunde jeweils zum Ablauf eines Jahres kündigen.

Ist an die Lebensversicherung eine Zusatzversicherung gekoppelt, wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, so endet diese entsprechend mit dem Hauptvertrag. Zusätzlich ist aber auch eine separate Kündigung der Zusatzversicherung zum Ende der Versicherungsperiode möglich.

private Krankenversicherung und private Krankenzusatzversicherung

Eine ordentliche Kündigung der privaten Krankenversicherung (PKV), Krankenzusatzversicherung oder Pflegezusatzversicherung ist immer zum Ende des jeweiligen Versicherungsjahres möglich, frühestens jedoch zum Ablauf der jeweiligen Mindestvertragslaufzeit von bis zu zwei Jahren. Auch hier gilt, dass das Versicherungsjahr nicht gleich dem Kalenderjahr sein muss. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.

gesetzliche Krankenversicherung

Wer ununterbrochen mindestens 18 Monate bei derselben Krankenkasse versichert war, kann jederzeit mit einer Frist von zwei vollen Monaten kündigen, und zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse wechseln. Bei Wegfall der Versicherungspflicht und einem Wechsel in die private Krankenversicherung entfällt die 18-monatige Bindungsfrist. Im Falle der Einführung eines Zusatzbeitrages durch die Krankenkasse kann bis zu dem Zeitpunkt gekündigt werden, ab dem der Zusatzbeitrag fällig wird.

Fazit

Kündigungsfristen verpassen und zu hohe Beiträge entrichten ist immer ärgerlich. Wer keine Kündigungsfrist mehr verpassen und seine Beiträge optimieren möchte, und gleichzeitig eine kostenfreie Verwaltung seiner Verträge online sucht, der sollte sich das online Depot für Versicherungen und Finanzen mal näher anschauen. Hier geht´s zum Musterdepot.

 

Teil 1 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen, und was es bei einer richtigen Versicherungskündigung zu beachten gibt!

Teil 2 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun bei einer Beitragsanpassung?

Teil 3 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun wenn sich die Lebenssituation ändert?

Teil 4 – Die Kündigungsfristen der einzelnen Versicherungssparten

Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun, wenn sich die Lebenssituation ändert?

Nachdem sich Teil 1 der Blogserie mit der ordentlichen Kündigung und der außerordentlichen Kündigung nach einem Schadenfall und Teil 2 mit der Kündigung nach einer Beitragsanpassung befasst haben, geht es heute um Vertragskündigungen, die wegen einer Veränderung der Lebenssituation vorgenommen werden können.

5. Die Kündigung nach Änderung der Lebenssituation

mögliche Kündigungen nach Wohnungsumzug

Auch nach einem Wohnungsumzug oder dem Verkauf von Haus oder Auto bietet sich dem Versicherten die Chance einer vorzeitigen Vertragskündigung. Wenn beispielsweise nach einem Umzug der Beitrag der Hausratversicherung steigt, weil diese in eine höhere also teurere Tarifzone eingestuft wurde, kann diese außerordentlich gekündigt werden. Die Kündigung muss spätestens einen Monat, nachdem die erhöhte Beitragsrechnung zugestellt wurde, dem Versicherer vorliegen. Wirksam wird die Kündigung dann einen Monat nach dem Zeitpunkt, ab dem sie beim Versicherer eingegangen ist.

mögliche Kündigungen bei Immobilienkauf

Beim Kauf eines Hauses kann der Käufer die bestehende Wohngebäudeversicherung des Verkäufers außerordentlich kündigen. Die einmonatige Kündigungsfrist beginnt zu dem Zeitpunkt, in dem der Käufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen wurde. Sollte der Käufer erst nach dem Erwerb Kenntnis von der Versicherung erlangen, erlischt das Kündigungsrecht erst einen Monat nach der Kenntniserlangung. Grundsätzlich empfiehlt sich die sofortige Kündigung aber nur dann, wenn gravierende Deckungslücken in der Wohngebäudeversicherung bestehen. Da der Beitrag für die komplette Versicherungsperiode bereits entrichtet ist, ist eine fristgerechte Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit günstiger, da so noch Beiträge gespart werden können.

Ein besonderes Achtung! gilt im Zuge des Hauskaufs der Haus- und Grundbesitzerhaftplicht. Da die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht eine personengebundene Versicherung ist (hier die Versicherung des Verkäufers) endet diese mit der Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch. Während der Verkäufer anteilig zu viel entrichtete Versicherungsbeiträge rückerstattet bekommt, sollte der neue Eigentümer sofort für eine neue Absicherung sorgen. Während bei eigengenutzten Immobilien die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht häufig über die private Haftpflicht mit abgedeckt ist, ist bei Vermietobjekten immer ein eigenständiger Vertrag notwendig.

mögliche Kündigungen bei Autokauf

Beim Autokauf verhält es sich ähnlich dem Hauskauf. Der Käufer des Autos übernimmt zunächst auch die für das Fahrzeug gültige Kfz-Versicherung. Allerdings kann der neue Eigentümer innerhalb eines Monats nach Erwerb den bestehenden Vertrag kündigen und eine neue Kfz-Versicherung abschließen. So bietet sich noch die Möglichkeit eines Kfz-Versicherungsvergleichs. Eine explizite Kündigung der Vorversicherung ist dabei nicht notwendig. Es genügt, dass der Käufer das Auto mit der Versicherungsbestätigung seines Kfz-Versicherers auf seinen Namen ummeldet. Die zuständige Zulassungsstelle informiert im Rahmen der Ummeldung  die betreffende Vorversicherung.

Kündigungen bei Tod des Versicherungsnehmers

Grundsätzlich endet bei Tod des Versicherungsnehmers die Versicherung. Interessant wird es immer dann, wenn neben dem Versicherungsnehmer noch weitere versicherte Personen (z.B. der Ehepartner) im Vertrag mit eingeschlossen sind, beispielsweise in der Haftpflichtversicherung oder in der Rechtsschutzversicherung. Die mitversicherte Person genießt so lange weiter Versicherungsschutz, bis der nächste Beitrag fällig wird. Soll der Vertrag weiter fortgesetzt werden, wird die versicherte Person neuer Versicherungsnehmer und tritt mit allen Rechten und Pflichten in den Vertrag ein.

Zusätzlich besteht bei Tod des Versicherungsnehmers aber auch ein außerordentliches Kündigungsrecht.

Kündigungen bei Heirat oder Haushaltszusammenlegung

Immer dann wenn nach Heirat oder der Haushaltszusammenlegung Versicherungen wie Haftpflicht oder Hausratversicherung plötzlich doppelt vorhanden sind, besteht auch wieder die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung, um eine Doppelversicherung (Mehrfachversicherung) zu vermeiden. Dabei muss die ältere, also die länger laufende Versicherung, bestehen bleiben, während die jüngere Versicherung gekündigt werden kann. Gleichzeitig muss die ältere Versicherung natürlich auf einen Familientarif umgestellt werden, wenn diese bis dahin als Singletarif gelaufen ist. Als Vertragsende der Versicherung gilt der Termin der Eheschließung bzw. der Zeitpunkt der Haushaltszusammenlegung.

Eine Ausnahme von dieser Regel bildet die Rechtsschutzversicherung. Nur wenn eine Mehrfachversicherung durch Eheschließung entsteht besteht die Möglichkeit, sich von einem Vertrag zu trennen. Jedoch muss hier nicht der jüngere Vertrag weichen, sondern der Vertrag mit den geringeren Leistungen, auch wenn dieser schon länger gelaufen ist.

Achtung! Bei Trennung oder Scheidung benötigt natürlich jeder wieder eine eigene Versicherung.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl von Zeitpunkten, an denen sich bestehende Versicherungen überprüfen, aktualisieren und optimieren lassen. Wer keinen von diesen Zeitpunkten mehr verpassen möchte, gleichzeitig eine professionelle und trotzdem kostenfreie Verwaltung seiner Verträge online sucht, der sollte sich das online Depot für Versicherungen und Finanzen mal näher anschauen. Hier geht´s zum Musterdepot.

Im nächsten Teil wird die Serie fortgesetzt mit den versicherungsbezogenen Kündigungsfristen in den unterschiedlichen Versicherungssparten.

 

Teil 1 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen, und was es bei einer richtigen Versicherungskündigung zu beachten gibt!

Teil 2 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun bei einer Beitragsanpassung?

Teil 3 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun wenn sich die Lebenssituation ändert?

Teil 4 – Die Kündigungsfristen der einzelnen Versicherungssparten

 

Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun bei einer Beitragsanpassung?

Nachdem sich der erste Teil der Blogserie mit der ordentlichen Kündigung, der außerordentlichen Kündigung nach einem Schadenfall und dem Widerruf von Versicherungsverträgen befasst hat, geht es heute um die außerordentliche Kündigung nach einer Beitragsanpassung.

4. Die außerordentliche Kündigung nach einer Beitragsanpassung

Eine weitere außerordentliche Kündigungsmöglichkeit für eine Versicherung bietet sich auch immer dann, wenn der Versicherer die Versicherungsprämie, aber nicht die Leistung erhöht.  Diese Regelung gilt jedoch nicht, wenn der Beitrag wegen einer schon bei Vertragsschluss vereinbarten Dynamik steigt, oder wenn sich die Prämie aufgrund einer Anhebung der Versicherungssteuer erhöht.

Die Kündigung bei Beitragsanpassung muss spätestens bis zum Ablaufdatum der Versicherung (i.d.R. die Hauptfälligkeit), bzw. bis zu dem Tag, ab dem die höhere Prämie zu entrichten wäre, beim Versicherer eingehen. Da einige Versicherer ihre Beitragsanpassungen sehr kurzfristig verschicken – der Grund dafür ist offensichtlich –, hat man jedoch immer eine Kündigungsfrist von mindestens vier Wochen. Es gilt in dem Falle die Frist, die für den Verbraucher günstiger bzw. länger ist. Wirksam wird die Kündigung dann zu dem Zeitpunkt, ab dem die höhere Prämie zu entrichten wäre.

Seit dem 1. Januar 2008 unterliegen alle Versicherungsverträge dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Dies ermöglicht dem Versicherungsnehmer nicht nur nach einer Prämienerhöhung ohne Leistungsanpassung eine Versicherung außerordentlich zu kündigen, sondern auch wenn der Versicherer bei unverändertem Beitrag den Versicherungsschutz reduziert.

Die Kündigungsfrist richtet sich nach den gleichen Kriterien wie bei der Beitragserhöhung ohne Leistungsanpassung, es gilt also auch hier die für den Verbraucher günstigere Frist. Wirksam wird die Kündigung zu dem Zeitpunkt, ab dem der reduzierte Versicherungsschutz gelten würde.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, bei denen bestehende Versicherungen überprüft, aktualisiert und optimiert werden können. Wer keine Kündigungsfrist mehr verpassen möchte, gleichzeitig eine kostenfreie Verwaltung seiner Verträge online sucht, und seine Verträge maßgeschneidert auf die eigene Person wünscht, der sollte sich das online Depot für Versicherungen und Finanzen mal näher anschauen. Hier geht´s zum Musterdepot.

Im nächsten Teil wird die Serie fortgesetzt mit den Kündigungsmöglichkeiten, die sich speziell nach einer Veränderung der persönlichen Lebenssituation ergeben.

 

Teil 1 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen, und was es bei einer richtigen Versicherungskündigung zu beachten gibt!

Teil 2 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun bei einer Beitragsanpassung?

Teil 3 – Wichtige Kündigungsfristen für Versicherungen – Was tun wenn sich die Lebenssituation ändert?

Teil 4 – Die Kündigungsfristen der einzelnen Versicherungssparten