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Unterstützungskasse

Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse ist ein möglicher Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge. Da die Ausfinanzierung von Versorgungsverpflichtungen für Unternehmen ein wichtiger Punkt in der Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge darstellt, wird deshalb in der Regel die rückgedeckten Unterstützungskasse bevorzugt.

Die rückgedeckte Unterstützungskasse ist eine überbetriebliche Versorgungseinrichtung, welche die Abwicklung und Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge übernimmt. Besonders interessant ist die Unterstützungskasse für Bezieher höherer Einkommen, da diese steuerfrei Beiträge in unbegrenzter Höhe in die Unterstützungskasse einbezahlen können.

Vorteile die Unterstützungskasse

Wie funktioniert eine Unterstützungskasse?
Eine Unterstützungskasse kann sowohl als arbeitnehmerfinanzierte, arbeitgeberfinanzierte oder auch in einer mischfinanzierten Form durchgeführt werden. Im Vergleich zu Lebensversicherungen oder Pensionsfonds unterliegt die Unterstützungskasse keinen Kapitalanlagevorschriften und kann so bei günstiger Marktlage unkompliziert Chancen verfolgen. Andere Formen der bAV können diese Chancen häufig nicht realisieren. Eine Unterstützungskasse wird in den meisten Fällen als GmbH, als eingetragener Verein oder als Stiftungen geführt.

Obwohl die Unterstützungskasse eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung zur Abbildung einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) ist, gewährt sie keinen formalen Rechtsanspruch auf eine Versorgungsleistung. Aus diesem Grund haftet der Arbeitgeber im Falle der Insolvenz der Unterstützungskasse für die Erfüllung der Leistungszusagen. Der Arbeitsgeber sichert sich daher mit einer sogenannten Rückdeckungsversicherung gegen diesen Fall ab, um dem Arbeitnehmer seine zugesicherte Altersrente auch zu gewährleisten.

Die Leistungen einer Unterstützungskasse

Weitere Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge finden Sie unter: