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Unfallversicherung - Unfallrente

Unfallversicherung - Unfallrente

Eine private Unfallversicherung schließt die Versorgungslücken der gesetzlichen Unfallversicherung und schützt Sie 24 Stunden am Tag und rund um den Globus gegen die finanziellen Folgen von Unfällen.

Ein Unfall liegt immer dann vor, wenn der Versicherte unfreiwillig durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis eine Schädigung der Gesundheit erleidet. Als Unfall gilt auch, wenn durch erhöhte Kraftanstrengung ein Gelenk an Gliedmaßen oder Wirbelsäule verrenkt wird oder Muskeln, Bänder, Sehnen oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden. Weitere Leistungen wie Krankenhaustagegeld, Krankentagegeld bei unfallbedingter Beeinträchtigung der Arbeitskraft und Genesungsgeld können optional zur Invaliditätsleistung, welche sich in ihrer Höhe an dem Grad der Invalidität orientiert, hinzugewählt werden.

Eine Unfallversicherung ermöglicht Ihnen im Ernstfall Ihr Lebensumfeld an die veränderte Situation anzupassen und gibt Ihnen die nötige finanzielle Sicherheit.

Wer kann sich versichern?
Grundsätzlich kann sich jeder in der Unfallversicherung versichern. Einige Versicherer begrenzen jedoch das Aufnahmealter auf das 65. – 75. Lebensjahr, oder bieten den Versicherungsschutz nur mit abgespeckten Leistungen an. Im Falle einer Geisteskrankheit oder einer andauernden Pflegebedürftigkeit ist der Abschluss einer Unfallversicherung in der Regel nicht mehr möglich.

Bei Vertragsschluss werden die Versicherten gemäß ihrer beruflichen Tätigkeit in zwei Gefahrengruppen aufgegliedert. In die Gefahrengruppe A kommen alle Erwerbstätigen mit einer kaufmännischen oder verwaltenden Tätigkeit. In die Gefahrengruppe B kommen alle, die einer körperlichen oder handwerklichen Tätigkeit nachgehen oder mit giftigen, ätzenden, leicht entzündlichen oder explosiven Stoffen hantieren. Bereits bestehende körperliche Gebrechen oder Krankheiten, welche die Folgen eines Unfalls verstärken könnten, kann der Versicherer von den Leistungen ausschließen oder dafür einen Beitragszuschlag verlangen.

Wann zahlt Versicherer grundsätzlich nicht?
Ein Versicherungsschutz besteht nicht, wenn:

Welche Leistungen können vereinbart werden?
Die Standardvariante der Invaliditätsversicherung sieht eine nach dem Grad der körperlichen Beeinträchtigung abgestufte Geldleistung vor. Wurde zusätzlich eine Progressionsstaffel vereinbart, werden für besonders schwere Invaliditätsgrade höhere Leistungen erbracht.

Als weitere Ergänzung zur klassischen Unfallversicherung gibt es die Unfallrente. Im Versicherungsfall wird dann neben der einmaligen Kapitalleistung eine garantierte monatliche Rente gezahlt. Durch eine vereinbarte Rentendynamik lässt sich auch ein Inflationsschutz sicherstellen. Die Höhe der Unfall-Rente sollte so bemessen sein, dass sich diese einschließlich zusätzlich bestehender Berufsunfähigkeitsrenten auf mindestens 80 % des Bruttoeinkommens beläuft. Da die Erwerbsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung nur in Härtefällen gezahlt wird, sollte man diese zur Ermittlung des (Rest-)Versorgungsbedarfs nicht heranziehen.

Weitere wichtige Versicherungen: