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Grundfähigkeitsversicherung

Grundfähigkeitsversicherung

Mit einer Grundfähigkeitsversicherung sichern Sie den Verlust grundlegender, menschlicher Fähigkeiten wie Gehen, Sprechen, Hören oder Sehen aufgrund einer Krankheit, Kräfteverfalls oder eines Unfalls ab.

Der Eintritt des Versicherungsfalls wird mit einem sogenannten Fähigkeiten-Katalog in den Versicherungsbedingungen genau bestimmt. Im Leistungsfall zahlt die Versicherung eine monatliche Rente, die unter Umständen auch lebenslang gezahlt wird.

Für den Abschluss einer Grundfähigkeitsversicherung sprechen zwei Argumente. Der Leistungsfall ist schon im Vorfelde klar definiert und somit frei von Interpretationsspielraum. Und im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist der Leistungsanspruch unabhängig vom Berufsbild. Leistungseinschränkungen wie Verweisungsmöglichkeiten oder Umorganisationspflichten existieren hier nicht.

Die Grundfähigkeitsversicherung stellt aber trotzdem keinen vollwertigen Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit kann nämlich auch unabhängig vom Verlust von Grundfähigkeiten eintreten zum Beispiel durch Schäden an Muskeln und Knochen, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder psychische Erkrankungen.

Trotzdem kann eine Grundfähigkeitsversicherung für Menschen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund von Vorerkrankungen oder eines risikoreichen Berufs nicht abschließen können oder diese zu teuer ist, durchaus eine sinnvolle Alternative sein.

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